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Klassenlager, Projekte, Exkursionen

Die Woche vom 17. bis 21. Juni 2019 verbrachten die ersten und dritten Klassen des Freiestrasse im Klassenlager, währenddem die zweiten Klassen verschiedene Projekte durchführten oder sich auf Exkursionen begaben. Die Klassenlager der Dritten führten allesamt ins Tessin (man munkelt: des Wetters wegen). Lesen wir im Weiteren einen Bericht von Mattia über das Lager der Klassen B3e und B3f:

Meine Erwartungen ans Klassenlager waren recht simpel: Ich wollte, dass es spannend und aufregend wird, Spass sollte es natürlich auch machen.
Die Zimmerordnung, die uns die Lehrer verschrieben hatten, war erstaunlicherweise sehr gut. Die Reise verlief problemlos, aber es dauerte recht lange, bis wir endlich in Riazzino waren. Als wir das Motel sahen, waren wir nicht wirklich beeindruckt, aber als wir sahen, dass es einen Pool gab, konnten wir es gar nicht glauben. Nachdem alle Kleider und Lebensmittel ausgepackt waren, gingen wir erst einmal in den Pool. Der Pool war gefüllt mit angenehm kühlen Wasser.

Danach haben ich und Joao wegen des Wlan-Passworts nachgefragt und Frau Kelemen meinte, dass wir es erst nach dem Abendessen bekommen. Zuerst hat uns das recht mitgenommen, aber eigentlich war es gar nicht so schlimm. Als wir eines Abends das Abendessen genossen, fand man heraus, dass es in den Würsten Schweinefleisch hatte - mir war das eigentlich ziemlich egal. Doch wir haben viele Muslime in den beiden Klassen, daher war es für diese recht schlimm. Ich fand das eigentlich recht amüsant, als wäre es so schlimm, Schweinefleisch zu essen. Aber ich erachte ja sowieso jede Religion für unnötig. Bei dieser ganzen Aufregung vergass ich ganz zu erwähnen, dass Rubicca auf dem Weg ins Klassenlager unglücklicherweise ihren Koffer verloren hatte.
An einem anderen Tag gingen wir gemeinsam nach Italien, wo wir etwa sechs Stunden Zeit hatten, um uns auf dem Markt umzuschauen und etwas zu kaufen. Da es aber sehr heiss war, gingen wir etwas früher zurück ins Motel und sprangen dort direkt - wohin wohl? - in den Pool.
Unser Zimmer war ein Bungalow - es war recht hübsch. Wir hatten eine kleine Küche, ein Bad, zwei Zimmer mit Betten, sogar einen Fernseher und draussen eine Hängematte für uns allein.
Am Donnerstag besuchten wir ein Freibad in Locarno, das auch ein Thermalbad, ein Hallenbad und noch vier Wasserrutschen beherbergte. Plötzlich fing es an zu regnen, was uns aber wenig störte. Wir blieben trotz Regens im Thermalbad. Gegen Ende wollte ich nicht mehr zurück nach Hause, ich wusste, dass ich den Swimmingpool vermissen werde. Bei der Rückreise verlief alles ziemlich glatt, nur hatte man leider Rubiccas Koffer noch immer nicht gefunden.
Alles in Allem hat mir das Klassenlager der dritten Sek sehr viel Spass bereitet. Ich denke, dieses Lager war sogar besser, als das in der ersten Sek.
Gerüchte besagen, dass Joao, ich und noch ein paar andere am Freitag um drei Uhr in der Früh eine Runde im Pool gedreht haben. Ob das stimmt, wissen jedoch nur eine Handvoll Menschen.